Empfehlung für Eilige

Die Präposition wegen hat fi­na­len oder kau­sa­len Sinn: Wegen der Prüfung lerne ich wie der Teu­fel (=  Ich lerne, damit ich die Prü­fung bestehe). Wegen dem Sturm gehe ich nicht vor die Tür (=  Ich gehe nicht vor die Tür, weil es stürmt).

Die Herkunft von wegen als nieder­deut­sches Sub­stan­tiv ist nicht mehr prä­sent, mit der ur­sprüng­lichen Be­deu­tung nicht mehr über­ein­stimmend und der Mehr­heit der Spre­cher im Sü­den seit jeher ver­hüllt. Wegen ge­hört daher zu den echten Prä­posi­tio­nen. Sie kön­nen nur mit dem Dativ oder dem Akku­sa­tiv ste­hen und grundsätzlich nicht mit dem Geni­tiv. Der kor­rek­te und stili­stisch bes­sere An­schluß an wegen ist also der Dativ.

Wer aus dem nieder­deut­schen Sprach­gebiet stammt, kann die Prä­posi­tion wegen auch mit dem Geni­tiv ver­wen­den. Dies kann aber nur ein re­gio­na­ler Archa­ismus sein und auf kei­nen Fall gutes al­tes Hoch­deutsch, wie manch­mal be­haup­tet.

In Texten, die keinen regionalen Einschlag haben sol­len, soll­te der Da­tiv ste­hen.

Bei wegen mit einem Für­wort sind die Wen­dun­gen aus Prä­posi­tion mit Pos­ses­siv­pro­nomen Stan­dard: meinet­wegen, dei­net­wegen, sei­net­wegen, unsret­wegen, ihret­wegen, derent­wegen. Mit dem Geni­tiv, wie Bastian Sick behauptet, haben diese For­men bis auf de­rent­wegen al­ler­dings nichts zu tun. Sie sind Dative. Im süd­lichen deut­schen Sprach­gebiet ist gegen die Kon­struk­tion mit dem Personalpronomen mündlich und schrift­lich nichts einzuwenden: wegen mir, wegen dir usw. Sie ist nach der Gram­ma­tik des Stan­dard­deut­schen kor­rekt. Mehr

Die Wendung von (Amts/Rechts/Verfas­sungs) wegen hat nicht die heu­tige Be­deu­tung von wegen, son­dern die ur­sprüng­liche der nieder­deut­schen Nomi­nal­phra­se. Hier muß der Geni­tiv stehen, weil das ein­geschlos­sene Wort ein Geni­tiv­attri­but ist. Diese Wen­dung ist kei­ne Prä­posi­tion oder Amphi­posi­tion. Sie beruht auf einem an­de­ren syn­tak­ti­schem Schema als die Prä­posi­tion. Mehr

Welcher Fall steht nach der Präposition wegen?

DDie heutige Präposi­tion wegen war einst eine Ausgeburt der Büro­kra­ten­spra­che. Sie ent­stand als Nominal­phrase im Hoch- und Spät­mittel­alter in nord­deut­schen Kanz­leien, stammt also aus dem nieder­deutschen Sprach­raum und wurde erst später als Prä­posi­tion ins Hoch­deutsche über­nom­men.

Ursprünge der Präposition wegen

Wegen geht auf das Substantiv Weg zu­rück. Es hatte im Nie­der­deut­schen jedoch eine andere Bedeutung als im Hoch­deut­schen: Es bedeutete Seite, Stelle, Ort. Diese Bedeu­tung findet sich auch in dem nieder­deut­schen Wort aller­wegen an allen Stellen, das es als always ins Eng­li­sche und als allwei ins Süd­deutsche geschafft hat. Auch in Nord­europa findet sich dieses nieder­deutsche Wort: Isländisch annars vegar be­deu­tet auf der anderen Seite, anderer­seits.

So entstand die Wendung von … wegen in der Bedeutung von der Seite von … aus. Um wessen Seite es geht, wurde durch ein Geni­tiv­attri­but ausgedrückt, das sich auf Wegen bezieht. Ganz ana­log gibt es die Wen­dung von mir aus, also von mei­ner Sei­te aus.

Diese Urform ist heute noch in den Wendungen von Amts wegen und von Rechts wegen erhalten.

Lange Zeit blieb diese Wendung im Hochdeutschen unbe­kannt, also in der Sprache, die man bis zur frühen Neuzeit nur im Süden Deutsch­lands, in Öster­reich und in der Schweiz sprach.

Karte des deutschen Sprachgebiets: Niederdeutsch und Hocheutsch werden durch die Benrather Linie getrennt.
Im Mittelalter gab es zwei gleichberechtigte deutsche Sprachen: Das Niederdeutsche im Norden und das Hoch­deut­sche im Süden. Erst in der frühen Neuzeit machen die Kanzleien das Hochdeutsche zur Stan­dard­sprache. Auf der Ebene der Mundart gibt es das Niederdeutsche aber heute noch (sog. Platt­deutsch).

Die Wen­dung von x wegen ist den Spre­chern des Hoch­deut­schen ganz und gar un­ver­ständ­lich, da sie die nieder­deutsche Bedeu­tung von Weg nicht kennen. Auch im Nieder­deut­schen wurde es nicht in guter Sprache ver­wen­det (viele nieder­deutsche Dichter schrieben ohnehin auf Hoch­deutsch). Hochdeutsch sind die süd- und mit­tel­deut­schen Dia­lekte, die die zweite Laut­ver­schie­bung durchgeführt haben. Das Hoch­deutsche trifft im Norden an der Ben­rather Linie auf das Nieder­deutsche. Dazu zählen Dia­lekte, die die zweite Laut­ver­schie­bung nicht durch­geführt haben, zum Bei­spiel Nieder­säch­sisch und Fälisch.
Das deutsche Sprachgebiet besteht aus dem Hochdeutschen im Süden und dem Niederdeutschen im Norden.

Entwicklung zur heutigen Präposition

DDie ursprüngliche Wendung von x wegen bedeutete also von der Seite von x aus gesehen und ähnelt dem heutigen seitens. Zur heutigen Be­deu­tung von wegen kommt es über das Latei­ni­sche, das im Mittel­alter in deutschen Kanz­leien noch eifrig ge­schrie­ben wurde. Von x wegen wurde mit propter über­setzt.

Propter ist eine adverbiale Ableitung zum Ad­verb prope, das nahe bei bedeutet. So bedeutet propter soviel wie näh­lich oder beilich. Das entspricht genau der nieder­deut­schen Wen­dung. Zudem hat das lateinische propter aber noch eine über­tra­gene Bedeu­tung, die der der heu­ti­gen Prä­posi­tion wegen ent­spricht: propter morbum be­deu­tet we­gen der Krank­heit. Propter entsteht aus dem Ad­verb pro­pe und der Adverb­endung -iter: propiter. Das i schwin­det später. Pro­pter steht als Prä­posi­tion im Latei­ni­schen mit dem Akku­sa­tiv.

So enthält wegen durch das Hin- und Zurückübersetzen die bild­sprach­liche Bedeu­tung von propter:

  • Kausal Wegen des Sturms/dem Sturm bleibe ich im Haus. ⇢ Weil es stürmt, bleibe ich im Haus.
  • Final Wegen des Abiturs/dem Abitur lerne ich wie der Teu­fel. ⇢ Ich lerne wie der Teu­fel, um das Abitur zu bestehen.

Präpositionen mit Genitiv?

Präpositionen sind Verhältnis­wör­ter. Das Ver­hält­nis, das sie aus­drücken, ist immer ein räum­liches Ver­hält­nis. Deshalb regieren Prä­posi­tio­nen grund­sätz­lich nur räumliche Fälle: Der Dativ antwortet auf die wo? (im Park), weil er den auf­gege­benen Loka­tiv in sich aufgenommen hat (dativus locativus). Der Akku­sa­tiv ant­wor­tet auf die Frage wohin? (ins Haus).

Der ehemalige Ablativ antwortet auf die Frage woher? Er ist in vie­len Spra­chen in den Genitiv aufgegangen. Deshalb steht im Griechischen nach der Präposition apó der Genitiv. Doch das ist eine Sel­ten­heit. Im Deutschen taucht der genitivus ablativus kaum auf. Nach der Prä­posi­tion ab steht der Dativ.

Normalerweise steht nach Präpositionen im Deutschen also nie der Geni­tiv. Man findet dies nur bei ad­ver­bial gebrauch­ten Substantiven, die wie Präpositionen gebraucht werden:

  • Mangel: mangels Geld
  • Bezug: bezüglich dieser Tatsache
  • Seite: seitens des Klägers
  • Hinsicht: hinsichtlich Ihrer Entscheidung
  • Dank: dank seiner Hilfe

Diese Genitive sind also Genitiv­attribute wie in das Auto der Frau. Genitivattribute hängen von einem Sub­stan­tiv ab und bestimmen es näher. Im Laufe der Zeit werden diese Sub­stan­tive grammati­kalisiert, also zu Prä­positio­nen. In diesem Mo­ment wird der Geni­tiv durch einen Prä­posi­tions­kasus er­setzt.

wegen mit Genitiv oder Dativ?

UUrsprünglich ist wegen also ein normales Substantiv im Dativ Plural, von dem ein Genitivattribut abhängt.

Erst als die Wendung die Grenze zum Hochdeut­schen im Süden über­schrei­tet und das Hochdeutsche zudem das Deutsch aller Deut­schen wird, wan­delt sich das Sub­stan­tiv in eine Prä­posi­tion, denn den Hoch­deut­schen ist die Bedeu­tung von nieder­deutsch Weg unbekannt. Es handelt sich um einen verdunkelten Ausdruck wie das Him in Himbeere.

Die Präposition 'wegen' dringt ins hochdeutsche Sprachgebiet ein.
Beim Überschreiten der Benrather Linie wird aus einem Substantiv mit Genetivattribut eine echte Präposition. Sie kann im Hochdeutschen nur mit Dativ oder Akkusativ stehen, nicht jedoch mit dem Genitiv.

Im Hochdeutschen stehen Präpositionen aber grund­sätz­lich mit dem Dativ, wenn sie auf die Frage wo? antworten, oder im Akkusativ, wenn sie auf die Frage wohin? ant­wor­ten. Mit dem Geni­tiv ste­hen Prä­posi­tio­nen grund­sätz­lich nicht. Der Genitiv kann sich nur im nord­deut­schen Raum halten, wo die Men­schen die nieder­deutsche Bedeu­tung des Wor­tes Weg noch ken­nen. Später hält er sich aber voll allem durch gedan­ken­lose Sprach­rat­geber, die Vor­schrif­ten pro­pagie­ren, die sie gar nicht ver­stan­den haben.

Karte des deutschen Sprachgebiets, nachdem das Hochdeutsche die deutsche Standardsprache geworden ist
Die Präposition wegen ist hochdeutsch geworden. Das Hochdeutsche ist auf dem ganzen deut­schen Sprach­gebiet die Standard­sprache geworden.

Dativ und Akkusativ sind räumliche Fälle, der Genitiv ist da­ge­gen ein Kasus, der einen ab­strak­ten, gram­mati­kali­schen Bezug beschreibt. Er hat also nach Prä­posi­tio­nen nichts zu suchen. Das ehemals nachgestellte Sub­stan­tiv Wegen wird nun wie die anderen Prä­posi­tio­nen voran­gestellt und steht kor­rek­ter­weise mit dem Dativ.

Auch die Verwendung mit dem Genitiv ist heute noch mög­lich. Es handelt sich aber um nieder­deut­sche Mund­art und auf keinen Fall um beson­ders gutes Hoch­deutsch. Es ist zudem ein gram­matika­lisch nicht mehr korrekter Archa­ismus, denn selbst die Men­schen in Nord­deutsch­land benutzen wegen heutzutage als reine Prä­posi­tion.

Grammatikalisch korrekt und stili­stisch viel bes­ser ist der Dativ: wegen dem Sturm. Besser ist es des­halb, weil es räum­licher und sinn­licher ist und dem Kasussystem des Deutschen entspricht.

meinetwegen oder wegen mir?

WWill man die Präposition wegen mit einem Pronomen verwenden, kann man zwi­schen zwei Kon­struk­tio­nen wäh­len: meinet­wegen oder wegen mir. Genau dies ver­wen­det Bastian Sick für sei­nen er­fun­de­nen Lebens­raum-End­kampf des Dativs gegen den Geni­tiv:

Wegen dir, sang die bayerische Sängerin Nicki 1986. Das Lied war damals ein großer Er­folg und er­lang­te Bekanntheit weit über die Gren­zen Bayerns hin­aus. Ein deut­scher Schla­ger, der nicht auf Hoch­deutsch getextet war. Die Bayern, das weiß man, haben’s net so mit dem Wes-Fall (Woos is des?), sie lieben den Dativ wie das Weiß­bier und die Blas­musik. Daher ver­zieh man der Sän­gerin auch gerne den drit­ten Kasus im Zu­sam­men­hang mit dem Wört­chen wegen. Bastian Sick

Offenkundig hat Bastian Sick den Unter­schied zwi­schen Hoch­deutsch und Stan­dard­deutsch nicht verstanden. Er ver­wech­selt die bei­den Be­grif­fe. Das Bairi­sche ist seit jeher einer der Haupt­dia­lek­te des Hoch­deut­schen. Die Wen­dung we­gen dir kann nach al­lem, was bis­her ge­sagt wur­de, auf kei­nen Fall falsch sein. Sie mutet dennoch aus der Sicht eines Nord­deut­schen dia­lek­tal an. Das liegt daran, daß sich be­reits eine an­de­re Fügung gebildet hat, noch bevor wegen zu einer hoch­deut­schen Prä­posi­tion wurde: meinet­wegen, deinet­wegen, seinet­wegen usw.

Als müsse er diesem kommer­ziel­len Tief­schlag des Genitivs etwas ent­gegen­hal­ten, brachte im selben Jahr der Öster­reicher Udo Jür­gens eine Platte mit ähn­lich klin­gen­dem Titel heraus: Deinet­wegen hieß das Album, und es wurde ein gro­ßer Erfolg weit über die Grenzen Öster­reichs hinaus. Zum Glück: So wur­den die Radio­hörer im deutsch­spra­chi­gen Raum daran erin­nert, dass man in Bayern wegen dir sagen kann, dass die richtige Form aber deinet­wegen lautet. Denn was Udo Jür­gens singt, ist immer bestes Hoch­deutsch. Ein Jahr lang ging er mit Deinet­wegen auf Tournee, ein bei­spiel­loser Kreuz­zug für die Ret­tung des Geni­tivs. Bastian Sick Anmerkung: Als müsse ist falsch. Korrekt ist als müßte. In Ver­gleichs­sätzen darf nur der Kon­junk­tiv II ste­hen.

In Österreich spricht man Bairisch. Sowohl Nicki als auch Udo Jür­gens kommen also aus dem bairi­schen Sprach­raum, sprechen also Hoch­deutsch. Hier wird Hoch­deutsch also wie­der mit Stan­dard­deutsch ver­wech­selt. Bastian Sick stellt Nickis an­geb­lich fal­schem wegen dir Udo Jürgens’ deinet­wegen gegen­über. Ohne jeden Zwei­fel hält Bastian Sick deinetwegen für eine Geni­tiv­form. Es sei darauf hingewiesen, daß dieses Bei­spiel das einzige ist, mit dem Bastian Sick seine These, der Dativ sei wäre dem Genitiv sein Tod, ver­an­schau­licht.

Zunächst unterscheiden sich wegen mir und meinet­wegen dadurch, daß dieses das Pos­ses­siv­pronomen (das besitz­anzei­gende Für­wort: mein, dein, sein usw.) ver­wen­det, jenes aber das Per­sonal­pro­no­men (das per­sön­liche Für­wort: ich, du, er, sie, es usw), wie es nach Prä­posi­tio­nen üb­lich ist. Das Per­so­nal­prono­men ist de­kli­nier­bar: Der Dativ von ich lautet mir.

Auch das Possessivpronomen ist deklinierbar:

Deklination des Possessivpronomens
Pluralmännlich
Nommeine Wege
Akkmeine Wege
Datmeinen Wegen
Genmeiner Wege

Die Wendung meinetwegen stammt aus der Zeit, als man im Nieder­deut­schen noch von ___ Wegen sagte. Sagt man von Amts wegen (= von der Sei­te des Am­tes aus), so sagt man auch von mei­nen We­gen (= von mei­ner Sei­te aus).

Die Wen­dung lau­tete anfangs von mei­nent­wegen, wobei die Prä­posi­tion von später abfiel. Luther sagt noch mei­nent­wegen. Darin steckt also über­haupt kei­ne Geni­tiv­form, wie Ba­sti­an irr­tüm­lich an­nimmt, son­dern die Dativ­form meinen. Das t ist ein ep­en­the­ti­scher Ver­schluß­laut, den man im Deut­schen gerne ein­fügt, um die Aus­spra­che eines Wortes zu er­leich­tern: eigen-t-lich, jeman-d, eben-d, Ax-t, Obs-t, ver­mein-t-lich.

Im Plural verwendet man zu wir, ihr und sie re­gu­lär die Pos­ses­siv­for­men un­ser, euer und ihr: unsret­wegen, euret­wegen, ihretwegen. Daneben ver­wen­det man die sub­stan­ti­visch ge­brauch­te Plural­form des Relativums der. Da ein Relativ­pro­nomen aber kei­nen Besitz ausdrücken kann, muß hier statt der Dativ­form denen die Ge­ni­tiv­form deren ge­wählt wer­den: de­rent­wegen oder deret­wegen. de­rent­wegen darf nur rela­tiv, also rück­bezüg­lich ver­wen­det werden, ihret­wegen da­ge­gen in al­len ande­ren Stel­lun­gen:

  • Die Männer, derentwegen wir hier sind.
  • Ihretwegen sind wir hier.

Tatsächlich gründet Bastian Sicks Ad-hoc-Theorie, die wir in ihrer Gänze für fun­da­men­tal falsch und be­ein­druckend un­kun­dig hal­ten, auf einer Geni­tiv­form, die gar keine ist. Da Wegen zunächst von der Prä­posi­tion von abhängt, steht es im Dativ. Das Pos­sessiv­prono­men mei­nen kon­gru­iert ganz nor­mal damit und steht des­halb auch im Dativ. Mei­net­wegen ist also kein Geni­tiv, son­dern ein Dativ.

Bastian Sicks Vor­zeige­bei­spiel für einen schö­nen alten Geni­tiv ist also ein wasch­echter Dativ.

Video-Tutorials zum Genitiv
Einführung Wo wird der Geni­tiv im Deut­schen ver­wen­det? Welche Funk­tio­nen hat er? Liegt der Genitiv tatsächlich in einem Todes­kampf, wie Bastian Sick be­haup­tet?
Folge 1 Wegen des Un­wetters oder wegen dem Unwetter, we­gen mir oder meinet­wegen? — Steht nach der Präposition wegen der Genitiv oder der Dativ. Dieses Video-Tutorial be­schäf­tigt sich mit dem Geni­tiv nach Prä­posi­tio­nen und der Ge­schich­te der Prä­posi­tion wegen.
Folge 2 Einer Sache harren, eines natür­lichen Todes ster­ben, jemand des Mor­des an­kla­gen, sich einer Sache erinnern oder ihrer gedenken, aber eine Sache ver­ges­sen — Der Genitiv nach Verben.
Folge 3 Woher kommt die Wen­dung sich einer Sache an­neh­men und wa­rum steht sie mit dem Geni­tiv?
Folge 4 Welche Wendung ist richtig: ein Glas voll Wein, ein Glas voll Wei­nes, ein Glas vol­ler Wein, ein Glas voll mit Wein? — Der Ge­ni­tiv nach Ad­jek­tiven.
Summa Grammatica des Genitivs Zusammenfassung der Er­kennt­nis­se aus der Geni­tiv­woche voll mit glas­klaren Schlüs­sen: Wie funk­tio­niert der Genitiv? Evo­lu­tion des Geni­tivs in der deut­schen Spra­che. Wa­rum wird der Geni­tiv nicht vom Dativ oder an­de­rem ver­drängt?