Belles Lettres Sprachmagazin

Belles Lettres, das Webmagazin für Dichter und Denker,
bietet regelmäßig Artikel und Videotutorials
zur deutschen Sprache, Grammatik und Stilistik.

Wer sind wir?

Vorgeschichte Wer sind wir? Woher stammt die deut­sche Spra­che und wer sind die gene­ti­schen Vor­fah­ren der Deutsch­spre­cher? Welche Spra­chen gab es vor der Ein­wan­de­rung der Indo­germa­nen in Eu­ro­pa und wer wa­ren ihre Spre­cher? Wie haben sich die Ger­ma­nen selbst be­zeich­net? Die­ses Video-Tuto­rial zeigt die Be­sie­de­lung Eu­ro­pas durch den Homo sa­pi­ens auf und prä­sen­tiert fünf Be­grif­fe, die die Iden­ti­tät der Ger­ma­nen und auch un­se­rer Kul­tur aus­machen.

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Perfekt & Präteritum

Grammatik Kennt die deutsche Spra­che einen Un­ter­schied zwi­schen dem Prä­teri­tum (Im­per­fekt) und dem Per­fekt? Wie un­ter­schei­det sich das Per­fekt vom eng­li­schen Pre­sent per­fect? Wa­rum hat die ein­fache Ver­gan­gen­heit zwei Na­men: Im­per­fekt und Prä­teri­tum? Heißt es er ist gelegen oder er hat gelegen? Wa­rum heißt es er ist nach Hau­se ge­wankt, aber er hat nach dem Auf­ste­hen ge­wankt? Wel­che Funk­tion er­füllt die Vor­sil­be ge-? Wie werden Perfekt und Prä­teri­tum in der ge­spro­che­nen Spra­che und in lite­rari­schen und nicht­lite­rari­schen Tex­ten ver­wen­det?

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Es tut mir Leid!

Rechtschreibung Immer öfter schreiben Menschen die Wendung es tut mir Leid mit einem großem L. Die Groß­schrei­bung steht nicht etwa für be­son­ders gro­ßes Leid. Der Ur­heber drückt da­mit aus, daß er leid für ein Sub­stan­tiv hält. Welche Schrei­bung ist rich­tig?

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Hilfe, ich schmilze!

Grammatik Die heimtückisch­sten Ver­ben der deut­schen Spra­che haben die­sel­be Grund­form, wer­den aber unter­schied­lich ge­beugt:

Das Eis schmilzt/schmolz in der Hand, aber die Son­ne schmelzt(e) den Eis­berg. Wenn die Son­ne den Eis­berg schmelz­te, schmöl­ze wohl auch der da­neben. Ich er­schrak, weil mich ein Ge­räusch er­schreck­te. Er­schrick nicht gleich! Er­schreck sie nicht so! Er hing am Gal­gen, wäh­rend sie da­heim das Bild auf­häng­te.

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Plazieren oder platzieren?

Rechtschreibung Die aktuelle Recht­schrei­bung er­laubt die bei­den Schrei­bungen pla­zie­ren und platzie­ren. Die­se be­ruft sich auf das so­genann­te Stamm­prin­zip der Re­form­schrei­bung und schreibt in Ana­logie zu Platz mit tz, jene ist ein Zu­ge­ständ­nis an die klas­si­sche Recht­schrei­bung. Wel­che Schrei­bung ist sachlich bes­ser?

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Der geistige oder
der geistliche Führer?

Ikonizität Ist der Dalai Lama der geistige oder der geist­liche Führer der Ti­be­ter? Warum gibt es kör­per­lichen, aber kei­nen geist­lichen Ver­fall, dafür aber gei­sti­gen Ver­fall? Fin­det eine Vor­lesung vier­zehn­tägig oder vier­zehn­täg­lich statt? Worin be­steht der Un­ter­schied zwi­schen Tech­nik und Tech­nolo­gie? Wa­rum ist das Mas­ku­li­num das Stan­dard­geschlecht (gene­ri­sches Mas­kuli­num)? Warum sa­gen wir: »Viele Auto­fah­rer fah­ren zu schnell« – wo doch die Hälfte davon Auto­fah­rerin­nen sind? Auf diese Fra­gen gibt es eine Ant­wort: Ikoni­zität!

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Ist der Dativ
dem Genitiv sein Tod?

Genitiv Die Genitiv-Woche bei Belles Lettres! Umrahmt von einer sys­tema­tischen Ein­füh­rung in die Idee und Ge­schich­te des Geni­tivs in der deut­schen Spra­che und einer Ab­schluß­folge, in der wir prü­fen, ob der Geni­tiv guter Prosa nutzt oder schadet, be­schäf­tigt sich der Pod­cast von Belles Lettres in mehre­ren Sen­dun­gen mit den ein­zel­nen An­wen­dun­gen des Geni­tivs in der deutschen Sprache.

Video-Tutorial: Der Genitiv im Deutschen (Einführungsfolge)
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Video-Tutorial: Wegen dem Sturm oder wegen des Sturms? Der Genitiv nach Präpositionen
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Video-Tutorial: Einer Sache gedenken – Der Genitiv nach Verben
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Video-Tutorial: Bar jeder Hoffnung – Der Genitiv nach Adjektiven
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Video-Tutorial: Der Genitiv ist dem Genitiv sein Tod (Abschlußfolge)
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Video-Tutorials zum Genitiv
Einführung Wo wird der Geni­tiv im Deut­schen ver­wen­det? Welche Funk­tio­nen hat er? Liegt der Genitiv tatsächlich in einem Todes­kampf, wie Bastian Sick be­haup­tet?
Folge 1 Wegen des Un­wetters oder wegen dem Unwetter, we­gen mir oder meinet­wegen? — Steht nach der Präposition wegen der Genitiv oder der Dativ. Dieses Video-Tutorial be­schäf­tigt sich mit dem Geni­tiv nach Prä­posi­tio­nen und der Ge­schich­te der Prä­posi­tion wegen.
Folge 2 Einer Sache harren, eines natür­lichen Todes ster­ben, jemand des Mor­des an­kla­gen, sich einer Sache erinnern oder ihrer gedenken, aber eine Sache ver­ges­sen — Der Genitiv nach Verben.
Folge 3 Woher kommt die Wen­dung sich einer Sache an­neh­men und wa­rum steht sie mit dem Geni­tiv?
Folge 4 Welche Wendung ist richtig: ein Glas voll Wein, ein Glas voll Wei­nes, ein Glas vol­ler Wein, ein Glas voll mit Wein? — Der Ge­ni­tiv nach Ad­jek­tiven.
NEU: Summa Grammatica des Genitivs Zusammenfassung der Er­kennt­nis­se aus der Geni­tiv­woche voll mit glas­klaren Schlüs­sen: Wie funk­tio­niert der Genitiv? Evo­lu­tion des Geni­tivs in der deut­schen Spra­che. Wa­rum wird der Geni­tiv nicht vom Dativ oder an­de­rem ver­drängt?

Der Moment versus das Moment

Genus Das Substantiv Moment exi­stiert zweimal in der deut­schen Spra­che: In der Be­deu­tung Augen­blick ist es masku­lin, in der Be­deu­tung Impuls oder Be­wegungs­kraft ist es sächlich. Wie sind die Dop­pel­bedeu­tung und der Unter­schied im Genus ent­stan­den?

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Greinender Gründonnerstag:
Ein Internetmythos gibt Vollgas!

Etymologie Steckt im Begriff Gründonnerstag gar nicht die Farbe Grün, sondern etwas viel Intelligenteres? Nämlich das Verbum grei­nen oder das mittel­hochdeutsche Journalisten-Phanta­sie­wort gro­nan? Das bedeutet weinen, und hat dem Tag vor Karfreitag des­halb seinen Namen gegeben, weil Jesus Christus schon einen Tag später gekreuzigt wird (voraus­schau­endes Trauern) und im Mittel­alter auch gleich noch der Pacht­zins fällig wurde.

Der grüne Donnerstag ist also nur eine Volksetymologie, mit der sich die Deutschen ein halbes Jahrtausend lang selbst verarscht haben. Ist es nicht wunderbar, wenn die Wahrheit endlich ans Licht kommt?

À propos Wahrheit, die Etymologie ist die Wis­sen­schaft von der wah­ren Herkunft der Begriffe. Sie urteilt nach einem einzigen Kri­teri­um: unerbitt­liche Laut­gesetze. Wollen Sie erfah­ren, was die Laut­gesetze über diese wunder­bare neue Er­kennt­nis zu sagen haben?

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Das Adjektiv

Morphologie + Syntax Im Mai diesen Jahres? – Warum unter­schei­den die ger­mani­schen Sprachen beim Adjektiv zwischen einer star­ken und einer schwa­chen De­klina­tion? Neben einer Ein­füh­rung in die Bil­dung, Beu­gung und Syn­tax des Adjek­tivs beschäf­tigt sich diese Fol­ge mit ak­tuel­len Feh­lern und Un­artig­keit­kei­ten beim Ge­brauch des Ad­jek­tivs.

Inhalt:
Starke und schwa­che Beu­gung des Adjektivs ordent­lich er­klärt
Adjektiv und Pro­no­men
Gestörte Wort­bildung: auf der Micro­soft-eigenen Home­page
Syntax des Adjek­tivs
im Mai diesen Jahres?
Sub­stan­ti­vie­rungs- und Groß­schreibe­unfug
Psy­cho­patho­logi­sche Ver­wechs­lung von Attribut und Prä­di­kat im Jour­na­lismus: Ein wütender Uli Höneß erschien zur Presse­konfe­renz
Jour­nali­sten-Neu­sprech: Das poli­tische Berlin
Warum schmäht gute Prosa das Adjektiv?
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Außen vor

Stilistik + Sprachgeschichte Woher stammt der Aus­druck au­ßen vor? Die Ant­wort liegt im Unter­schied zwischen dem Hoch­deut­schen und dem Nie­der­deut­schen. Denn einst gab es in Deutsch­land zwei gleich­berech­tigte Spra­chen.

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Indra hat dem Arier
Licht gebracht!

Wortgeschichte + Etymologie Heute ist der Arier in der west­lichen Welt unzer­trenn­lich mit dem Dritten Reich und dem Holo­caust ver­bun­den. Doch seine Ursprünge reichen viel weiter in die Ver­gan­gen­heit zurück. Sie lie­gen im östlichen Teil des indo­ger­ma­ni­schen Sprach­gebiets. Wer hat den Be­griff Arier er­fun­den und ver­wen­det? Was be­deu­tet er?

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Das Gänsefüßchen hat die
Welt­herr­schaft an sich geris­sen

Deutschland bekannteste Gänsefüßchen stammen aus der Fernsehsendung Dittsche
Deutschlands berühmteste Anführungszeichen leben im Eppendorfer Grill in Hamburg

Semiotik + Zeichensetzung Time to panic and freak out. Das Gän­se­füßchen und seine an­leh­nungs­bedürftige Schwe­ster, die Kur­si­vie­rung, haben schweine­grip­penmäßig zugelegt. In Zei­tun­gen und Bü­chern wim­melt es von sinn­losen und fal­schen Aus­zeich­nun­gen.

Kein Wunder. Nirgendwo steht, wann man Gänse­füßchen an­wen­den soll. Und vor allem: Wann man es lieber läßt.

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Der Apostroph

Zeichensetzung Wann und wie verwendet man den Apostroph? Beim An­wen­den dieses Satzzeichens kommt man manchmal ins Grü­beln: Grimm’sche Märchen oder Grimmsche Märchen? DVD’s oder DVDs?

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Ansehnlich oder ansehlich?

Wortkunde Warum ist etwas, was schön anzusehen ist, ansehnlich und nicht ansehlich? Zerbrechliches kann man zerbrechen, Unsäg­liches kann man manchmal sagen – aber kann man An­sehn­liches ansehen oder sehnt man sich danach?

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Lieben Sie jemand oder je­man­den? Geht man mit jemand an­dres fremd oder mit jeman­dem ande­rem?

Deklination Wie dekliniert man jemand und niemand? Heute exi­stieren in der deutschen Sprache zwei Beugungen: eine endungs­lose und eine mit Endungen (jemanden, jemandem). Die halten viele für die ältere, ehrwürdigere und hochsprachliche. Doch ist vielleicht das Gegenteil wahr?

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Hin und her, auf und ab, ein und aus, neben­einan­derher gehen

Rechtsschreibung + Syntax Hin- und Rückfahrt ist eine Ver­kür­zung aus Hinfahrt und Rückfahrt, aber ist auf- und abgehen eine Ver­kür­zung aus aufgehen und abgehen? Diese Folge beschäftigt sich mit den Wort­fügungen auf und ab, hin und her und neben­einan­der­her. Wie werden sie gebildet und richtig geschrieben?

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Deutsch ins Grundgesetz?

Sprachpolitik Muß die deutsche Sprache durch das Grundgesetz geschützt werden? Die CDU möchte die deutsche Sprache als Sprache der Bundesrepublik im Grundgesetz festschreiben und beruft sich da­bei auf eine breite Mehrheit unter den Deutschen, die der Meinung seien, es müsse etwas für die deutsche Sprache getan werden. Sie dro­he zu verrohen.

Doch ist die deutsche Sprache tatsächlich bedroht? Was würde eine Änderung des Grundgesetzes bringen? Und welche Risiken birgt sie?

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Konjunktiv leicht gemacht!

Grammatik Die Konjunktive der gesprochenen Sprache bereiten kei­nem Schwierigkeiten: Hättest du nur etwas gesagt, dann hätte ich dir geholfen! – Doch wo der Kon­junk­tiv nur in der Schrift­spra­che vor­kommt, wimmelt es in Zei­tun­gen und Büchern von falschen For­men: Heißt es als ob er gebe oder gäbe, daß ich komme oder käme, begönne oder begänne?

Dieses Tutorial erklärt, welche Kon­junk­tive es gibt, wie die For­men des Kon­junk­tivs gebildet werden und wann man welchen Kon­junk­tiv verwendet.

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Selbständig oder selbstständig?

Wortkunde Schreibt man selbst(st)ändig mit einem oder mit zwei st? Was nach zwei Schreibvarianten desselben Wortes aussieht, ent­puppt sich als Pärchen aus zwei eigenständigen Wörtern.

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Das Rätsel der Sphinx

Sphinx von Giseh: Heisst es der oder die Sphinx?

FormenlehreWarum ist das Weib im Deutschen sächlich, die Rübe dagegen weiblich? Das Rätsel der Sphinx, eine dreiteilige Podcast-Reihe, untersucht das geheimnisvolle Verhältnis zwischen dem na­tür­lichen Geschlecht der Dinge (Sexus) und dem gramma­tika­lischen Ge­schlecht (Genus) in der deutschen Sprache.

Warum ist das Weib sächlich?

Warum haben einige Frauenbezeichnungen in der deutschen Spra­che das sächliche Ge­schlecht? Dieses Tutorial untersucht Aus­drücke wie das Mädchen, das Weib und das Luder.

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Warum ist die Rübe weiblich?

Warum ist die Rübe weiblich? Warum sind so viele Wörter in der deut­schen Grammatik weiblich, obwohl sie Dinge bezeichnen? Wa­rum kennt die deutsche Sprache überhaupt drei Geschlechter und wie sind sie entstanden?

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Der Blog oder das Blog?

Welches Geschlecht erhalten Wörter, die gerade erst aus einer an­de­ren Sprache eingeführt worden sind. Heißt es der Blog oder das Blog?

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iSlate, iTablet und iPad

Phonologie iPod versus Zune, iPad versus Slate: Läßt sich der Er­folg eines Produkts anhand seines Namens linguistisch voraussagen?

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Belles Lettres - Magazin für deutsche Sprache, Grammatik und Stilistik