Búchhalterisch oder buchhaltérisch? Wie betont man das Wort ›buchhalterisch?‹ Búchhalterisch oder buchhaltérisch? Wie betont man das Wort ›buchhalterisch?‹

Búchhalterisch oder buchhaltérisch? Wie betont man das Wort buchhalterisch?

Um 5 Uhr Ortszeit in US-Amerika! Burma, Birma, Myanmar. Tschechei oder Tschechien. Wer bestimmt, wie fremde Länder im Deutschen heißen? Um 5 Uhr Ortszeit in US-Amerika! Burma, Birma, Myanmar. Tschechei oder Tschechien. Wer bestimmt, wie fremde Länder im Deutschen heißen?

Burma, Birma, Myanmar. Tschechei oder Tschechien. Moldawien oder Moldau. Wer bestimmt, wie fremde Länder im Deut­schen heißen? Außerdem: Begriffe wie US-Amerika und Ortszeit als Pseudo­akkura­tesse im Journa­lismus.

Unser Himmelswortschatz: Zur Etymologie von Himmel, Wolke, Sonne, Mond und Sternen Unser Himmelswortschatz: Zur Etymologie von Himmel, Wolke, Sonne, Mond und Sternen

In einem dreiteiligen Video-Tutorial ergründen wir den deutschen und germanischen Himmelwortschatz.

Im ersten Teil geht es um den Himmel selbst. Wir vergleichen das Wort Himmel mit dem Himmelswort in anderen ger­mani­schen und indo­germani­schen Sprachen wie griechisch uranos und lateinisch caelum.

Im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit englisch sky und seinen Verwandten im Deutschen sowie mit den Wolken­wör­tern und der Luft:

Dritte und letzter Teil: Sonne, Mond und Stern – Die Himmelskörper

V wie Victory – Welchen Ursprung hat das Victory-Zeichen? V wie Victory – Welchen Ursprung hat das Victory-Zeichen?

Stammt das Victory-Zeichen von Winston Churchill oder aus dem Hun­dert­jährigen Krieg?

Das Morgenmagazin der ARD behauptet, die Geste sei von eng­lischen Bogen­schützen er­fun­den wor­den, denen man bei Ge­fangen­nahme den Zeige­fin­ger und den Mit­tel­fin­ger abschnitt.

Sylvester oder Silvester? Sylvester oder Silvester? Wie schreibt man den letzten Tag des Jahres?

Schreibt man den letzten Tag des Jahres mit I oder mit Ypsilon?

Vom Ursprung der Sprache:
Seit wann kann der moderne Mensch sprechen?
Vom Ursprung der Sprache: Seit wann kann der moderne Mensch sprechen?

Seit wann kann der moderne Mensch sprechen? Sprach auch der Neandertaler?

Moderner Mensch, Neandertaler, Homo erectus? Wann ist die Sprache entstanden?

Wir betrachten die aktuelle Forschungslage.

Standardtempus im Roman:
Zeitlose Aussagen beim Erzählen
Standardtempus im Roman: Zeitlose Aussagen beim Erzählen

Das Präteritum ist das Standardtempus im Roman (wenn er nicht ganz im Präsens ge­schrie­ben ist) und wird nicht nur dazu verwendet, die Erzählung voran­schrei­ten zu las­sen, sondern auch für Aus­sagen ohne Zeit­bezug (Zeit­losig­keit oder allgemeine Aussagen): Spanien lag in Süd­europa. Wer hier zum Präsens greift, verwech­selt das Tempus­system der ge­sproche­nen Spra­che mit dem des lite­rari­schen Erzäh­lens. Und er­reicht damit, was er als Erzähler un­bedingt ver­mei­den möchte: Die Er­zäh­lung wird abgebrochen.

Fokus und assoziatives Schreiben Fokus und assoziatives Schreiben

Die Perspektive hat ihren Ursprung als Sichtlinie beim Erzähler, und sie endet an einem Punkt, den man Fokus nennt. In diesem Tutorial geht es darum, wie man den Blick des Lesers geschickt lenkt.

Perspektive und Erzählstimme im Roman Perspektive und Erzählstimme im Roman

Wie entwickelt man eine Erzähl­perspek­tive für Romane und All­tags­texte und wie kann man Per­spektiv­feh­ler ver­mei­den? Dieses Tuto­rial erklärt, auf welchen Kri­terien Erzähl­perspek­tive und Erzähl­stimme grün­den soll­ten. Aus­drücke wie per­sona­ler oder aukto­rialer Er­zähler ge­hören zu Lite­ratur­wissen­schaft und Deutsch­unterricht und sind für einen Schrift­steller als Wer­kzeug zu grob und un­taug­lich. Er muß ein stufen­loses Gespür für seinen Raum ent­wickeln. Damit ist er auch vor Per­spektiv­fehlern gefeit.

Life, live, to live Life, live, to live

Die drei eng­lischen Vo­ka­beln life, to live und live (on air) sind in Schrei­bung, Aus­spra­che und Be­deutung ver­wir­rend.

Unterschiede in Aussprache und Schreibung bei englisch 'life, to live, live'.tolive/lıv/live/laıv/life/laıf/

Wir ent­wir­ren sie, indem wir uns ihre Ent­ste­hung an­sehen.

Aufwendig oder aufwendig? Aufwendig oder aufwendig?

Aufwändig und aufwendig, Stängel und Stengel, Schänke und Schenke, über­schwäng­lich und über­schweng­lich, ein­bläu­en und ein­bleu­en: Das Stamm­schreibungs­prin­zip der neuen Recht­schrei­bung.

Der einzigste und der einzige Der einzigste und der einzige

Über scheinbar sinnlose Steigerungsformen wie der einzigste und der der Ober(st)e.

Sich an etwas oder einer Sache erinnern: Syntax des Verbums ›erinnern‹. Sich an etwas oder einer Sache erinnern: Syntax des Verbums ›erinnern‹.

Ich erin­nere mich nicht daran, ich er­in­nere mich des­sen nicht. Warum ist das Ver­bum erin­nern syn­tak­tisch so kom­pli­ziert? Wäre es nicht ein­facher, wie Hel­mut Schmidt zu sa­gen: Das er­inne­re ich nicht?

Orthografie und Zeichensetzung in Aufzählungen und Stichpunkten Orthografie und Zeichensetzung in Aufzählungen und Stichpunkten

Korrekte Orthografie und Zeichensetzungen bei Aufzählungen

Schreibt man am Anfang von Stich­punk­ten (Spie­gel­punk­ten) in Auf­zählun­gen am An­fang groß oder klein? Welche Satz­zeichen werden ver­wendet?

Weitere neue Tutorials und Artikel

Wortkunde, Semantik und Etymologie Wortkunde, Semantik und Etymologie

Der oder das Moment?

Das Substantiv Moment exi­stiert zweimal in der deut­schen Spra­che: In der Be­deu­tung Augen­blick ist es masku­lin, in der Be­deu­tung Impuls oder Be­wegungs­kraft ist es sächlich.

Wie sind die Dop­pel­bedeu­tung und der Unter­schied im Genus ent­stan­den?

Außen vor

Woher stammt der Aus­druck au­ßen vor und warum ist dieser Ausdruck vor einigen Jahren plötzlich aufgetaucht?

Die Ant­wort liegt im Unter­schied zwischen dem Hoch­deut­schen und dem Nie­der­deut­schen.

Denn einst gab es in Deutsch­land zwei gleich­berech­tigte Spra­chen.

Sympathie

Woher kommt das Wort Sympathie und was bedeutet es?

Im Deutschen wird Sympathie für das un­sicht­bare Band ver­wen­det, das sich zwi­schen zwei Men­schen auf An­hieb ergibt. Ge­legent­lich melden sich Stim­men, die sich auf die Ety­mologie der Sym­pathie be­rufen und ihm die Be­deu­tung Mit­leid zu­schrei­ben.

Sorgen für

Der Sprachstilist Wolf Schneider be­haup­tet, die Wen­dung sor­gen für wer­de nur im für­sorg­lichen Sinn rich­tig ver­wen­det. Falsch wäre also Das Erd­beben sorg­te für vie­le Tote. In diesem Vi­deo-Tu­tori­al un­ter­suchen wir die Wen­dung sor­gen für und ge­hen der Her­kunft und Ver­wen­dung des Ver­bums sor­gen in den ger­mani­schen Spra­chen und dem Deut­schen auf den Grund.

Let’s get a sense for it!

Busen und Brüste

Bezeichnet Busen gar nicht wie in der Allgemeinsprache üblich die weiblichen Brüste, sondern nur die Rille dazwischen?

Wohlgesinnt oder wohlgesonnen?

Viele Deutschsprecher halten wohlgesonnen für histo­rischer, denn schließ­lich ist auch Sin­nen ein star­kes Verb, und wohl­gesinnt für eine fal­sche Neu­bil­dung. Doch genau das Gegen­teil ist wahr.

Weitere Artikel zur Wortkunde

Interpunktion, Zeichensetzung und Satzzeichen Interpunktion, Zeichensetzung und Satzzeichen

Belles Lettres hat inzwischen fast allen Satzzeichen, über deren Verwendung im Alltag Unsicherheit herrscht, ein Tutorial gewidmet. Dabei haben wir eine einheitliche Theorie des Zeichensetzung entwickelt, einen einfachen und stringenten Gedanken, mit dem sich die Interpunktion leicht meistern läßt: Satzzeichen sind Zeichen, und wie jedes Zeichen üben sie nur eine einzige Funktion aus.

Der Apostroph

Apostroph

Wann und wie verwendet man den Apostroph? Beim An­wen­den dieses Satzzeichens kommt man manchmal ins Grü­beln: Grimm’sche Märchen oder Grimmsche Märchen? DVD’s oder DVDs?

Anführungszeichen richtig anwenden

Anführungszeichen, Gänsefüßchen und Guillemets

Time to panic and freak out. Das Gän­se­füßchen und seine an­leh­nungs­bedürftige Schwe­ster, die Kur­si­vie­rung, haben schweine­grip­penmäßig zugelegt. In Zei­tun­gen und Bü­chern wim­melt es von sinn­losen und fal­schen Aus­zeich­nun­gen.

Kein Wunder. Nirgendwo steht, wann man Gänse­füßchen an­wen­den soll. Und vor allem: Wann man es lieber läßt.

Das Komma

Komma und Kommasetzung

Kein Satzzeichen bereitet beim Schreiben soviel Verdruß wie das Komma. Leicht verliert man den Über­blick im Dickicht der Komma­regeln.

Dieses Tutorial erklärt, welche Auf­gabe das Kom­ma in der Zei­chen­setzung des Deut­schen über­haupt hat, und zeigt, wie diese Auf­gabe in den Komma­regeln ausgeübt wird. Das Augen­merk liegt damit auf den Unter­schieden zwi­schen klas­sischer und refor­mier­ter Recht­schrei­bung.

Wieso?, fragte er sich

Fragezeichen, Ausrufezeichen und Theorie der Satzzeichen

Immer öfter stößt man in Roma­nen auf Frage­zei­chen in in­di­rek­ten Frage­sätzen. Dies ist je­doch nach den Axi­omen der Zei­chen­setzung falsch und gram­ma­ti­ka­lisch sinn­los.

Dieses Tutorial beschäftigt sich nicht nur mit dem Frage­zei­chen und dem Aus­rufe­zei­chen, son­dern setzt alle Satz­zeichen in einen semio­ti­schen und iko­ni­schen Bezug zu­einan­der.

Weitere Artikel zur Interpunktion

Verbum und Konjugation Verbum und Konjugation

In drei aufeinander aufbauenden Tutorials zeigen wir Ihnen, wieso es im Deutschen starke und schwache Verben gibt und wie das Konjugationssystem des Deutschen funktioniert.

Starke und schwache Verben

Das Deutsche besitzt wie alle germanischen Spra­chen zwei Sys­teme für die Kon­juga­tion sei­ner Ver­ben: die starke und die schwache Beugung.

Starke Ver­ben bilden eine Ver­gan­gen­heits­form, indem sie den Wur­zel­vokal verändern (Ab­laut): ich schwimme, ich schwamm, ge­schwom­men.

Das Präteritum schwa­cher Ver­ben wird da­gegen durch ein Suffix -t gebildet: ich liebe, ich liebte, geliebt. Warum gibt es diese bei­den Beu­gungs­arten und wie sind sie ent­stan­den?

Die Beugung der starken Verben

Wie beugt man starke Verben im Deutschen und im Englischen? Ab­laut­rei­hen und Kon­juga­tion starker Verben. Mit aus­führ­licher Liste aller star­ken Ver­ben und ihrer Stamm­formen.

Buk oder backte?

Buk/backte, stak/steckte, erschrak/er­schreck­te: Sterben die star­ken Ver­ben aus?

Drei besondere Fälle der Verbflexion im Deutschen:

Hilfe, ich schmilze!

Die heimtückisch­sten Ver­ben der deut­schen Spra­che haben die­sel­be Grund­form, wer­den aber unter­schied­lich ge­beugt:

Das Eis schmilzt/schmolz in der Hand, aber die Son­ne schmelzt(e) den Eis­berg. Wenn die Son­ne den Eis­berg schmelz­te, schmöl­ze wohl auch der da­neben. Ich er­schrak, weil mich ein Ge­räusch er­schreck­te. Er­schrick nicht gleich! Er­schreck sie nicht so! Er hing am Gal­gen, während sie da­heim das Bild auf­häng­te.

Ich fragte oder ich frug?

Heute sind sich alle Deutschsprecher einig: Fragen ist ein schwa­ches Verb; es heißt ich fragte und nicht ich frug. Nur ver­ein­zelt findet man im Dia­lekt noch star­ke Ge­gen­warts­for­men wie du frägst, er/sie frägt.

Anders ist es, wenn über das Deut­sche ge­spro­chen wird: Hier wird fra­gen gerne als Be­leg für die (un­wah­re) These ver­wen­det, die star­ken Verben wür­den aus­ster­ben.

Die Sa­che hat aller­dings einen Haken: Fragen war nie ein star­kes Verb.

Wandte oder wen­de­te,
ge­wen­det oder ge­wandt?

Wie man wen­den und winden rich­tig kon­ju­giert und verwendet.

Verwendung der Zeiten im Deutschen:

Perfekt, Präteritum
und die Vorsilbe ge-

Kennt die deutsche Spra­che einen Un­ter­schied zwi­schen dem Prä­teri­tum (Im­per­fekt) und dem Per­fekt?

Wie un­ter­schei­det sich das Per­fekt vom eng­li­schen Pre­sent per­fect? Wa­rum hat die ein­fache Ver­gan­gen­heit zwei Na­men: Im­per­fekt und Prä­teri­tum? Heißt es er ist gelegen oder er hat gelegen? Wa­rum heißt es er ist nach Hau­se ge­wankt, aber er hat nach dem Auf­ste­hen ge­wankt?

Wel­che Funk­tion er­füllt die Vor­sil­be ge-? Wie wer­den Perfekt und Prä­teri­tum in der ge­spro­che­nen Spra­che und in lite­rari­schen und nicht­lite­rari­schen Tex­ten ver­wen­det?

Tempus im Roman

Das Prä­teri­tum ist das vornehmliche Er­zähl­tempus des Ro­mans. Aber welche Zeit­for­men wählt man für Rück­schauen, Rück­blen­den und Voraus­schauen?

Weitere Artikel zur Beugung des Verbs

Konjunktiv: Bildung und Verwendung Konjunktiv: Bildung und Verwendung

Vor dreißig Jahren schienen die Tage des Konjunktivs in der deutschen Sprache gezählt. Nun ist er wieder da – stärker denn je. Die Sache hat nur einen Haken: Neun von zehn Konjunktiven in Zeitungen und Romanen sind falsch. In unserer vierteiligen Videoreihe können Sie die Verwendung des Konjunktivs von der Pieke auf erlernen. Die Ziffern zeigen die empfohlene Reihenfolge.

Grundlagen des Konjunktivs

Grundlagen des Konjunktivs: Bildung der Konjunktivformen und Überblick über die Anwendung von Konjunktiv 1 und 2.

Richtig Zitieren mit dem Konjunktiv 1

Journalisten zitieren heute mehr denn je. Meist sinn­los. Zi­ta­te wer­den pene­tran­t als Stil­mit­tel miß­braucht und sol­len nur den Zweck er­fül­len, fik­tiona­le Texte authen­tisch wir­ken zu las­sen.

Erstaunlicherweise beherrscht aber kaum noch jemand die for­malen Re­geln des Zi­tie­rens. Wört­liche und in­direk­te Rede wer­den gram­ma­tika­lisch, semio­tisch und er­zäh­lerisch falsch mit­ein­an­der vermischt, wo­durch eine Schein­akku­rates­se und -authen­tizi­tät ent­stehen, die reine Ma­nier sind.

Dieses Tutorial vertieft die Anwendung des Kon­junk­tivs 1, er­klärt den Unter­schied zwi­schen wört­licher und indirek­ter Rede und wie man mit Kon­junk­tiv und An­füh­rungs­zei­chen beim Zi­tie­ren rich­tig um­geht.

Schein und Sein: Konjunktiv 2

Wie kann man im Deutschen aus­drücken, ob et­was nur etwas zu sein scheint oder tat­säch­lich so ist, wie es aus­sieht?

Hier fällt einem auf An­hieb das Wort­pär­chen an­schei­nend und schein­bar ein, aber wie ist es mit Wen­dun­gen wie Es scheint …, Es sieht so aus …, Es er­weckt den Ein­druck …? Für solche Ein­lei­tun­gen be­sitzt das Deut­sche An­schlüs­se, mit denen man präzise for­mu­lie­ren kann, ob die Aus­sage wirk­lich (Rea­lis), mög­lich (Po­ten­ti­alis) oder hypo­the­tisch und un­wahr (Ir­rea­lis) ist.

Dieses Tutorial vertieft die An­wen­dung von Kon­junk­tiv 2 und Indi­ka­tiv und er­klärt die kor­rek­te An­wen­dung von Satz­an­schlüs­sen mit daß und als ob.

Möglichkeit und Wunsch: Was der Konjunktiv nicht kann

Allerorten gilt der Konjunktiv als Möglichkeits­form, und einige Grammatiken sagen ihm sogar nach, er könnte Wünsche äußern.

Doch wenn der Konjunktiv eines nicht aus­drücken kann, dann Mög­lich­keit (Poten­tialis). Ebenso­wenig kann er Wün­sche, Auf­forde­rungen oder Be­fehle äußern. Und zwar schon seit über einem hal­ben Jahr­tau­send nicht mehr.

Das scheint viele Au­to­ren von Gram­matik­büchern nicht zu stö­ren. Wei­ter­hin erzählen sie die alte Mär von der Mög­lich­keits­form. Mit aben­teuer­lichen Be­legen.

Weitere Artikel zum Konjunktiv

Deklination: Substantive, Adjektive und Pronomen Deklination: Substantive, Adjektive und Pronomen

Genus im Deutschen

Der Blog oder das Blog? Die Finster|nis, aber das Gleich|nis.

Wie funktioniert das gramma­tische Geschlecht im Deut­schen? Wel­ches Ge­schlecht er­hal­ten neue Sub­stan­tive wie Blog, Burn­out oder Tweet? Wie sind all die Sub­stan­tive des deut­schen Wort­schat­zes zu ihrem Genus ge­kom­men, und warum gibt es dabei so viele Un­gereimt­hei­ten, wie die Fin­ster|nis, aber das Gleich|nis, die Socke, aber zu­gleich der Socken?

In unserem Kopf arbeitet eine perfekte Ma­schine, die über das Genus al­ler Sub­stan­tive wacht. Aber sie ar­beitet an­ders, als wir er­war­ten. Belles Lettres baut die Genus­maschine nach.

Das Adjektiv

Ein gutes Buch, das gute Buch, das Buch ist gut.

Warum unter­schei­det das Deut­sche beim Ad­jek­tiv zwi­schen einer star­ken und einer schwa­chen De­klina­tion sowie einer en­dungs­losen Form?

Neben einer Ein­füh­rung in die Bil­dung, Beu­gung und Syn­tax des Adjek­tivs beschäf­tigt sich diese Fol­ge mit ak­tuel­len Feh­lern und Un­artig­keit­kei­ten beim Ge­brauch des Ad­jek­tivs.

Sieg des System

Die Deklination der Substantive bereitet vielen Deutsch­spre­chern Schwie­rig­kei­ten. Das zeigt sich besonders, wenn meh­rere Sub­stan­tive von­einan­der ab­hän­gen und zu­vor­derst beim Ge­ni­tiv.

Dieser Artikel mit zwei auf­einan­der auf­bauen­den Video-Tutorials er­klärt die Grund­lagen der Sub­stantiv­deklina­tion (star­ke und schwa­che De­klina­tion) und be­han­delt ein­fache und schwie­rige Fälle wie En­dungs­abfall bei an­ein­ander­geket­te­ten Ge­ni­tiv­attri­buten und Ap­posi­tionen.

Lieben Sie jemand oder jemanden?

Wie dekliniert man jemand und niemand? Heute exi­stieren in der deut­schen Spra­che zwei Beu­gun­gen: eine en­dungs­lose und eine mit En­dun­gen (je­manden, je­mandem). Die hal­ten viele für die äl­tere, ehr­würdi­gere und hoch­sprach­liche. Da irren sie sich.

Weiter Artikel zu Deklination und Nominalbildung

Der Genitiv in der deutschen Sprache Der Genitiv in der deutschen Sprache

In sechs aufeinander aufbauenden Tutorials beschäftigt sich Belles Lettres mit der Entwicklung und Verwendung des Genitivs in der deutschen Sprache.

Der Genitiv ist dem Genitiv sein Tod

Einführung in die Syntax des Genitivs: Bildungsbürgerliche Mißverständnisse und einfältige Theorien über den Niedergang des Genitivs in der deutschen Sprache.

Einer Sache harren

Einer Sache harren, eines natürlichen Todes sterben, jemand einer Tat bezich­tigen: Der Ge­ni­tiv bei Verben.

Daz ihr euch umb die redkunst
so ernstlich annemet

Wie ist die Wendung sich einer Sache annehmen entstanden?

Summa Grammatica des Genitivs

Zusammenfassung der Syntax des Genitivs: Das Verhältnis von adnomina­lem und ad­ver­bia­lem Ge­ni­tiv.

Weitere Artikel zum Genitiv

Syntax und Stilistik Syntax und Stilistik

Ein Roman, der zu gefallen weiß! (1)
Schamanen­deutsch im Service­journalis­mus

Das Design gefällt, schreibt einer irgendwo im Inter­net. Der Film beeindruckt durch seine Ruhe und schöne Bil­der­wel­ten, fin­det ein Film­freund. Für einen an­de­ren weiß vor allem auch die satte Farb­gebung im neuen Bond­film zu ge­fal­len. Für die FAZ über­zeugen die Pro­dukte von Apple durch ihr durch­dachtes De­sign, des­wegen ent­täuscht die Ge­stal­tung ei­ni­ger iPad-Pro­gramme. Doch wem the fuck ge­fällt das Design, wen zum Teufel be­ein­druckt/über­zeugt/ent­täuscht der gan­ze Krem­pel? Wie man unpersönliche Verbkonstruktionen richtig verwendet.

Ein Roman, der zu gefallen weiß! (2)
Schnö­sel­deutsch durch ›wissen zu‹ mit In­fini­tiv

Er weiß zu feiern, hieß es vor kur­zem beim Bayeri­schen Rund­funk. Doch die Kon­struk­tion des Modal­verbs wis­sen mit zu und In­fini­tiv ist syn­tak­tisch falsch und im Stan­dard­deut­schen des­halb un­gebräuch­lich. Warum reden ein­zel­ne Zeit­genos­sen so? Weil sie schnö­se­lig klin­gen wol­len! Wa­rum man Tex­te nicht ver­fei­nern kann, in­dem man etwas Fei­nes hin­zufügt.

Dem Jahr 2012 droht das Aus!

Wir gehen dem rätsel­haf­ten Zombie­ausdruck das Aus auf den Grund.

Stop making sense?

Sinn ist in der deutschen Sprache die Belohnung am Ende eines langen Weges. Man kann ihn nicht erzwingen – er wartet dort auf einen. Oder eben nicht.

In den letzten Jahren hat sich die Wen­dung Das macht kei­nen Sinn in die deut­sche Spra­che ein­ge­schli­chen. Doch die­ser An­gli­zis­mus aus make sense stößt bei den mei­sten Deutsch­spre­chern auf Ab­leh­nung. Das kann nicht nur an der fremd­län­di­schen Her­kunft die­ser Phra­se liegen. An­schei­nend hin­dert noch etwas an­de­res die Deutsch­spre­cher da­ran, Sinn und ma­chen mit­ein­an­der zu ver­knüp­fen.

Let’s get a sense for it!

Schreiber und Macher

Von den Machern von Men in Black 2 jetzt: Men in Black 3! Was wollte uns der Schreiber damit sagen?

Falsche Nominalableitungen von perfektiven Handlungen: Verfasser, Autor oder Schreiber? Macher oder Schöpfer?

Der Anglizismus im Deutschen

Warum entlehnt das Deut­sche über­haupt so eif­rig aus dem Eng­lischen? Und was passiert dabei mit diesen Ent­leh­nun­gen und mit der deut­schen Spra­che?

Brauchen mit oder ohne zu?

Wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen, lautet eine alte deut­sche Gram­matik­regel. Ist sie rich­tig oder falsch?

Kaufe einen Kaffee

und be­kom­me eine zwei­te Tas­se dazu! Irrwitzige Imperative in der Werbung.

Spricht man deutsch oder Deutsch?

Wie heißt es richtig: Deutsch ist eine schwierige Sprache oder Das Deutsche ist eine schwie­rige Spra­che? Schreibt man deutsch in Wen­dun­gen wie deutsch spre­chen oder auf deutsch groß oder klein?

Ob { Klara ihn | ihn Klara } liebte?

Was ist richtig: Sie sagte, daß sich ihr Mann im Kel­ler ver­stecke oder daß ihr Mann sich im Keller verstecke?

Das politische Berlin

Bei Journalisten ist jüngst die Wendung »das politische Berlin« in Mode ge­kom­men. Ge­meint ist damit nicht Berlin als Ganzes, son­dern nur eine Teil­menge davon. Aber genau das drückt die Wen­dung nicht aus. Sie be­zeich­net Ber­lin mit allem, was darin kreucht und fleucht, als poli­tisch, ein­schließ­lich Funk­turm, Bu­let­ten, Luft und Kurt Krömer. Wo liegt der Fehler?

Weitere Artikel zu Satzlehre und Stilistik

Orthografie, Typografie und Orthotypografie Orthografie, Typografie und Orthotypografie, Schriftkunde

Wie ist die Schrift entstanden?

Im Internet, in Sach- und typo­grafischen Fach­büchern wird die The­orie ver­brei­tet, daß sich die ägyp­ti­schen Hiero­gly­phen als Schrift­sys­tem aus Bil­der­geschich­ten ent­wickelt hät­ten. Die Hiero­gly­phen sind jedoch ein funktio­nie­ren­des Schrift­sys­tem, das eine kom­ple­xe Sprache wie das Alt­ägyp­tische prä­zise wie­der­geben kann. Wir se­hen uns die Sache daher lieber mal ge­nauer an.

Schreibrichtung und Dominanz der rechten Hand

Warum schreiben wir von links nach rechts und die Araber von rechts nach links? Gibt es unter Arabern mehr Linkshänder als bei uns? Akustisches Lesen in der klassischen Antike versus visuelles Lesen in Sakkaden in der Moderne.

Einführung in die griechische Schrift

Schnell­kurs zum Er­ler­nen der grie­chi­schen Schrift auf der Grund­lage des Alt­griechi­schen mit An­mer­kun­gen zum Neu­griechi­schen.

Der andere oder der Andere?

Zur Zeit grassiert die Großschreibung von Inde­fi­nit­pro­nomi­na wie der an­de­re, man­che, alle. Sie ist nach amt­licher Recht­schrei­bung falsch. Wa­rum sol­che In­defi­ni­ta un­be­dingt klein­geschrie­ben wer­den müs­sen.

Die AGB, AGBs, AGBen, AGB’s oder AGB’en?

Akronyme sind Abkürzungen, die mit den An­fangs­buch­sta­ben der Ein­zel­glie­der ge­schrie­ben werden. Doch wie werden sie ge­beugt, in die Mehr­zahl ge­setzt und richtig ge­schrie­ben?

Die Kunst des Nicht-aus-dem-Häuschen-Geratens

Wann werden Wortzusammen­setzun­gen mit Bin­de­strich durch­gekop­pelt, und wie schreibt man die Ein­zel­glie­der solcher Kom­posita?

Es tut mir Leid!

Einige Menschen schreiben die Wen­dung es tut mir Leid mit einem gro­ßen L. Die Groß­schrei­bung steht nicht etwa für be­son­ders gro­ßes Leid. Der Ur­heber drückt da­mit aus, daß er leid für ein Sub­stan­tiv hält. Welche Schrei­bung ist rich­tig?

Platzieren oder plazieren?

Die aktuelle Recht­schrei­bung er­laubt die bei­den Schrei­bungen pla­zie­ren und platzie­ren. Die­se be­ruft sich auf das so­genann­te Stamm­prin­zip der Re­form­schrei­bung und schreibt in Ana­logie zu Platz mit tz, jene ist ein Zu­ge­ständ­nis an die klas­si­sche Recht­schrei­bung. Wel­che Schrei­bung ist sachlich bes­ser?

Hin und her gehen

Hin- und Rückfahrt ist eine Ver­kür­zung aus Hin­fahrt und Rück­fahrt, aber ist auf- und ab­gehen/auf und ab gehen eine Ver­kür­zung aus auf­gehen und ab­gehen? Diese Folge beschäftigt sich mit den Wort­fügungen auf und ab, hin und her und neben­einan­der­her. Wie werden sie ge­bil­det und rich­tig ge­schrie­ben?

Selbständig oder selbstständig?

Schreibt man selbst(st)ändig mit einem oder mit zwei st? Was nach zwei Schreib­varian­ten des­sel­ben Wor­tes aus­sieht, ent­puppt sich als Pärchen aus zwei eigenständigen Wörtern.

Weitere Artikel zu Orthografie und Typografie

Deutsche Sprache und Sprachgeschichte Deutsche Sprache und Sprachgeschichte

Die Urheimat der Indogermanen

Wo liegt die Urhei­mat der Indo­germa­nen, deren Spra­che, das Ur­indo­germa­nische, der Urahn aller heu­tigen indo­germani­schen Spra­chen wie dem Deut­schen ist? Eine am 24. August 2012 in der Zeit­schrift Science er­schie­nene Studie be­haup­tet, Ort und Zeit des Ur­indo­germani­schen durch cle­veres Rech­nen ge­fun­den zu haben: Ana­tolien, im frucht­baren Halb­mond, vor 9000 Jah­ren und genau zur Zeit der neo­lithi­schen Re­volu­tion und der Er­fin­dung des Acker­baus.

Die­ses Er­geb­nis weicht drama­tisch von der com­munis opinio der Indo­germa­nistik ab, nach der die Frage nach der Urheimat der Indo­germa­nen nicht seriös zu be­ant­wor­ten sei, es sich aber um ein vor 5000 bis 6000 Jah­ren in Clans leben­des Rei­ter­volk mit Vieh­hal­tung ge­han­delt habe, das den Acker­bau erst bei seiner Ex­pan­sion von ande­ren Völ­kern erlernt habe.

Ohne die mickri­gen drei Sei­ten des Ar­ti­kels ge­lesen zu haben, para­phrasie­ren deut­sche Jour­na­listen noch am sel­ben Tag Presse­texte von Science, reichern sie mit Feh­lern an und ver­kün­den, eine alte Streit­frage wäre nun end­lich ge­löst.

Wer sind wir?

Wer sind wir? Woher stammt die deut­sche Spra­che und wer sind die gene­ti­schen Vor­fah­ren der Deutsch­spre­cher? Welche Spra­chen gab es vor der Ein­wan­de­rung der Indo­germa­nen in Eu­ro­pa und wer wa­ren ihre Spre­cher? Wie haben sich die Ger­ma­nen selbst be­zeich­net?

Die­ses Video-Tuto­rial zeigt die Be­sie­de­lung Eu­ro­pas durch den Homo sa­pi­ens auf und prä­sen­tiert fünf Be­grif­fe, die die Iden­ti­tät der Ger­ma­nen und auch un­se­rer Kul­tur aus­machen.

Deutsch ins Grundgesetz

Muß die deutsche Sprache durch das Grund­gesetz ge­schützt werden? Die CDU möchte die deutsche Sprache als Sprache der Bundes­republik im Grund­gesetz fest­schreiben und beruft sich da­bei auf eine breite Mehr­heit unter den Deut­schen, die der Mei­nung seien, es müsse etwas für die deut­sche Spra­che getan werden. Sie dro­he zu ver­rohen.

Doch ist die deutsche Sprache tatsächlich be­droht? Was würde eine Änderung des Grund­geset­zes brin­gen? Und wel­che Ri­si­ken birgt sie?

Indra hat dem Arier Licht gebracht

Heute ist der Arier in der west­lichen Welt unzer­trenn­lich mit dem Dritten Reich und dem Holo­caust ver­bun­den. Doch seine Ursprünge reichen viel weiter in die Ver­gan­gen­heit zurück. Sie lie­gen im östlichen Teil des indo­ger­ma­ni­schen Sprach­gebiets. Wer hat den Be­griff Arier er­fun­den und ver­wen­det? Was be­deu­tet er?

Der geistige Führer der Tibeter?

Ist der Dalai Lama der geistige oder der geist­liche Führer der Ti­be­ter? Warum gibt es kör­per­lichen, aber kei­nen geist­lichen Ver­fall, dafür aber gei­sti­gen Ver­fall? Fin­det eine Vor­lesung vier­zehn­tägig oder vier­zehn­täg­lich statt?

Worin be­steht der Un­ter­schied zwi­schen Tech­nik und Tech­nolo­gie? Wa­rum ist das Mas­ku­li­num das Stan­dard­geschlecht (gene­ri­sches Mas­kuli­num)? Warum sa­gen wir: »Viele Auto­fah­rer fah­ren zu schnell« – wo doch die Hälfte davon Auto­fah­rerin­nen sind? Auf diese Fra­gen gibt es eine Ant­wort: Ikoni­zität!

Jesus sagt zu ihnen: Meine Frau …
Koptische Papyruslektüre

Hatte Jesus eine Ehefrau? In einem kurzem veröffentlichten Papy­rus aus dem vier­ten Jahr­hun­dert spricht Je­sus von ei­ner Frau na­mens Maria und seiner Frau. Wir le­sen das kop­tische Ori­ginal.

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